Intervallläufe sind eine besonders effektive Trainingsform im Laufsport, weil sie kurze, intensive Belastungsphasen mit aktiven Erholungsphasen kombinieren. Durch diesen Wechsel wird das Herz-Kreislauf-System stark gefordert und die maximale Sauerstoffaufnahme (VO₂max) verbessert. Das führt dazu, dass Läuferinnen und Läufer insgesamt leistungsfähiger und ausdauernder werden.
Ein weiterer Vorteil ist die Steigerung der Schnelligkeit und Tempohärte. Da bei Intervallen häufig über dem gewohnten Wettkampftempo gelaufen wird, passt sich der Körper an höhere Geschwindigkeiten an. Gleichzeitig verbessert sich die Laufökonomie – man läuft effizienter und verbraucht bei gleichem Tempo weniger Energie.
Auch mental sind Intervallläufe wertvoll: Sie fördern die Belastungstoleranz und stärken die Willenskraft, da man lernt, mit intensiven Phasen umzugehen und sich immer wieder neu zu motivieren. Zudem sind sie zeitökonomisch – selbst kürzere Trainingseinheiten können durch die hohe Intensität große Trainingsreize setzen.


